Die am meisten verbreitete Variante der Industriekrananlagen sind Einträger-Brückenlaufkrane oder -Deckenlaufkrane. Die Einschienenkatze fährt bei diesem Krantyp am Unterflansch der Kranbrücke. Mit verschiedenen Bauarten lässt sich der Kran optimal an die vorhandenen Platzverhältnisse anpassen. Mit Zweiträger-Brückenlaufkranen lassen sich noch höhere Traglasten und eine bestmögliche Nutzung der Hubhöhe realisieren.
Drehkrane gibt es in verschiedenen Ausführungen, wobei man zwischen Säulendreh- und Wanddrehkrane unterscheidet. Eingesetzt werden Säulen- und Wanddrehkrane vorwiegend im unteren Traglastbereich und sind meistens mit einem Elektrokettenzug ausgestattet. Säulendrehkrane gibt es als 270° oder 360° Version, Wandschwenkkrane als 180° Ausführung für die Wandmontage oder als 270° Ausführung für die Eck-Montage.
Kleinkransysteme sind kostengünstige Alternativen zu Deckenlaufkranen. Ihre Tragfähigkeit beträt bis 2000 kg. Die Spannweite ist jedoch begrenzt und von der Traglast abhängig. Systemkrane sind modular als Baukasten aufgebaut und bieten eine Vielzahl von Kombinationen. Bei geringen Traglasten erfolgt das Bewegen der Last meistens von Hand. Für schwerere Lasten oder bei grosser Hubhöhe empfiehlt sich ein elektrischer Antrieb.
Als Hängebahn bezeichnet man Anlagen, bei denen die Laufschiene fix an die Gebäudekonstruktion montiert ist. Im einfachsten Fall besteht diese Hängebahn (oftmals ein HEA- oder HEB-Träger) aus einem geraden Schienenstück. Je nach Anwendung und Traglast sind die Laufkatzen als einfache Handkettenzüge mit Handfahrwerk oder komplett elektrisch angetrieben und mit einem Elektrokettenzug ausgerüstet.










